HELMUTH THIELEBEULE & PARTNER

Fachpsychologen für Verkehrspsychologie

MPU! Was nun?

Was Sie wissen sollten, wenn Sie die Führerscheinstelle zur MPU auffordert.

Wofür gibt es die MPU?

In einer Medizinisch-Psychologischen Untersuchung (MPU) soll herausgefunden werden, ob Verkehrsteilnehmer, die durch eine Trunkenheitsfahrt, Betäubungsmittel, Agressionen oder erhebliche Verkehrsverstöße auffällig geworden sind, in Zukunft keine Gefahr mehr für sich und andere im Straßenverkehr darstellen.

 

Im Jahr 2016 haben sich 91.185 Personen im Rahmen einer MPU begutachten lassen, die meisten aufgrund von Alkolholaufälligkeiten.

Informationen der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt):

Wann muss ich zur MPU?

Wenn Sie mit mehr als 1,6 ‰ im Straßenverkehr aufgefallen oder mindestens zwei Mal in den letzten 10 Jahren unter Alkoholeinfluss mit einem geringeren Wert als 1,6 ‰ auffällig geworden sind.

 

Wenn Sie unter Einfluss von Betäubungsmitteln ein Fahrzeug geführt haben oder auffällig geworden sind.

 

Wenn Sie 8 oder mehr Punkte im Fahreignungsregister in Flensburg haben.

 

Wenn Sie Straftaten bzw. sehr viele Ordnungswidrigkeiten begangen haben, die Ihre Eignung zum Führen von Fahrzeugen in Frage stellen.

Informationen der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt):

Wie läuft die MPU ab?

Die Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU) besteht aus einer ärztlichen Untersuchung, einer Überprüfung der Leistungsfähigkeit (Reaktion, Aufmerksamkeit, Konzentration) und einem psychologischen Gespräch. Es soll herausgefunden werden, ob man sich mit seinem Fehlverhalten ernsthaft auseinandergesetzt hat und einige seiner Gewohnheiten sowie Verhaltensweisen geändert hat.

 

Der Psychologe stellt Fragen wie zum Beispiel: Warum haben Sie sich so und nicht anders verhalten? Wieso werden Sie sich in Zukunft nicht mehr so verhalten? Was hat Sie zur Veränderung motiviert?

 

Je überzeugender und ehrlicher Sie sind, je höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Gutachter zu einer positiven Einschätzung kommt.

Informationen der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt):

Persönlichkeitseigenschaften?

Folgende Persönlichkeitseigenschaften werden vom Psychologen hinterfragt:

  • Besteht Lernbereitschaft, Lernfähigkeit?
  • Besteht eine Einsichtsfähigkeit bezogen auf das Fehlverhalten?
  • Ist die Fähigkeit zur Selbstbeobachtung vorhanden?
  • Besteht die Fähigkeit zur Selbstkritik?
  • Ist der Abbau von Bagatellisierungen möglich?
  • Ist Verantwortungsbereitschaft gegenüber anderen gegeben?
  • Kann zukünftiges Beachten von Regeln, Vorschriften etc. erwartet werden?
  • Existiert ein Mindestmaß an Toleranz und Anpassungsvermögen?
  • Wie weit ist die Willensstärke ausgeprägt?
  • Ist eine stabile Grundstimmungslage vorhanden?

Wie kann ich mich auf die MPU vorbereiten?

Eine gute Vorbereitung auf die MPU ist in jedem Fall empfehlenswert und sollte durch einen Diplom Psychologen mit einer entsprechenden Zusatzausbildung begleitet werden.

 

Schauspielunterricht oder Auswendiglernen von Prüfungsfragen (die es so nicht gibt!) ist nicht zielführend, denn es wird eine ehrliche Auseinandersetzung mit dem Delikt und nachhaltige Verhaltensänderungen von den Gutachtern erwartet.

 

Anbieter, die Sie mit unhaltbaren Versprechungen wie „100% Erfolg garantiert“ oder einer „Geld-zurück-Garantie“ locken wollen, sollten Sie meiden.

 

Als erfahrene Fachpsychologen für Verkehrspsychologie und ehemalige Gutachter für Fahreignungsbegutachtung können wir Sie fundiert und individuell bei der Vorbereitung auf die MPU unterstützen. In einer Einzelintervention (Verkehrstherapie) werden wir uns mit Ihrem früheren problematischen Verhalten kritisch auseinanderzusetzen und neue Verhaltensweisen für die Zukunft entwickeln. Sie werden gut vorbereitet, mit einem sicheren Gefühl in das Gespräch mit dem Gutachter gehen können und erfolgreich Ihre Verhaltensänderungen nachweisen.

 

Seit 1990 haben 91% unserer Klienten ein positives Gutachten erhalten.

Informationen der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt):

Wie lässt sich Abstinenz nachweisen?

Wenn Sie mit mehr als 2 ‰ im Straßenverkehr aufgefallen sind, erwarten viele Fahreignungsbegutachtungsstellen präzise Alkoholabstinenznachweise, bei Wiederholungstätern grundsätzlich.

 

Drogenabstinenz und Alkoholabstinenz wird über Urinkontrollen oder mittels einer Haaranalyse geprüft. Es wird dabei auf Cannabis, Kokain, Benzodiazepine, Amphetamine, Opiate, Methadon und Alkohol (ETG-Wert) getestet.

 

Wir empfehlen schon Monate vor der MPU regelmäßig die alkoholspezifischen Leberwerte von Ihrem Hausarzt ermitteln zu lassen (GGT, GOT, GPT, CDT). Die Laborwerte können häufigen und andauernden Alkoholkonsum nachweisen.

Was tun bei einem negativen Gutachten?

Wenn Sie in der MPU den Gutachter nicht überzeugen, wird das Gutachten entsprechend negativ ausfallen. Sie können die MPU zu einem späteren Zeitpunkt wiederholen, vorher sollten Sie einen Verkehrspsychologen aufsuchen.

Wie wir im Falle einer MPU helfen können.

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Kontakt

Helmuth Thielebeule & Partner

Hardenbergplatz 2

10623 Berlin

 

Telefon: 030 398 755 55
Mobil: 0172 388 521 5
Telefax: 030 398 777 77
E-Mail: mail@verkehrspsychologie.de

Amtlich anerkannter verkehrspsychologischer Berater gemäß § 71 FeV

 

Mitglied in den Berufsverbänden BDP und BNV

Copyright © 2018  Helmut Thielebeule & Partner  Impressum & Datenschutz

Wofür gibt es die MPU?

In einer Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU) soll herausgefunden werden, ob Verkehrsteilnehmer, die durch eine Trunkenheitsfahrt, Betäubungsmittel, Agressionen oder erhebliche Verkehrsverstöße auffällig geworden sind, in Zukunft keine Gefahr mehr für sich und andere im Straßenverkehr darstellen.

 

Im Jahr 2016 haben sich 91.185 Personen im Rahmen einer MPU begutachten lassen, die meisten aufgrund von Alkolholaufälligkeiten.

Informationen der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt):

Wann muss ich zur MPU?

Wenn Sie mit mehr als 1,6 ‰ im Straßenverkehr aufgefallen oder mindestens zwei Mal in den letzten 10 Jahren unter Alkoholeinfluss mit einem geringeren Wert als 1,6 ‰ auffällig geworden sind.

 

Wenn Sie unter Einfluss von Betäubungsmitteln ein Fahrzeug geführt haben oder auffällig geworden sind.

 

Wenn Sie 8 oder mehr Punkte im Fahreignungsregister in Flensburg haben.

 

Wenn Sie Straftaten bzw. sehr viele Ordnungswidrigkeiten begangen haben, die Ihre Eignung zum Führen von Fahrzeugen in Frage stellen.

Informationen der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt):

Wie läuft die MPU ab?

Die Medizinisch-Psychologische Untersuchung (MPU) besteht aus einer ärztlichen Untersuchung, einer Überprüfung der Leistungsfähigkeit (Reaktion, Aufmerksamkeit, Konzentration) und einem psychologischen Gespräch. Es soll herausgefunden werden, ob man sich mit seinem Fehlverhalten ernsthaft auseinandergesetzt hat und einige seiner Gewohnheiten sowie Verhaltensweisen geändert hat.

 

Der Psychologe stellt Fragen wie zum Beispiel: Warum haben Sie sich so und nicht anders verhalten? Wieso werden Sie sich in Zukunft nicht mehr so verhalten? Was hat Sie zur Veränderung motiviert?

 

Je überzeugender und ehrlicher Sie sind, je höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass der Gutachter zu einer positiven Einschätzung kommt.

Informationen der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt):

Persönlichkeitseigenschaften?

Folgende Persönlichkeitseigenschaften werden vom Psychologen hinterfragt:

  • Besteht Lernbereitschaft, Lernfähigkeit?
  • Besteht eine Einsichtsfähigkeit bezogen auf das Fehlverhalten?
  • Ist die Fähigkeit zur Selbstbeobachtung vorhanden?
  • Besteht die Fähigkeit zur Selbstkritik?
  • Ist der Abbau von Bagatellisierungen möglich?
  • Ist Verantwortungsbereitschaft gegenüber anderen gegeben?
  • Kann zukünftiges Beachten von Regeln, Vorschriften etc. erwartet werden?
  • Existiert ein Mindestmaß an Toleranz und Anpassungsvermögen?
  • Wie weit ist die Willensstärke ausgeprägt?
  • Ist eine stabile Grundstimmungslage vorhanden?

Wie kann ich mich auf die MPU vorbereiten?

Eine gute Vorbereitung auf die MPU ist in jedem Fall empfehlenswert und sollte durch einen Diplom Psychologen mit einer entsprechenden Zusatzausbildung begleitet werden.

 

Schauspielunterricht oder Auswendiglernen von Prüfungsfragen (die es so nicht gibt!) ist nicht zielführend, denn es wird eine ehrliche Auseinandersetzung mit dem Delikt und nachhaltige Verhaltensänderungen von den Gutachtern erwartet.

 

Anbieter, die Sie mit unhaltbaren Versprechungen wie „100% Erfolg garantiert“ oder einer „Geld-zurück-Garantie“ locken wollen, sollten Sie meiden.

 

Als erfahrene Fachpsychologen für Verkehrspsychologie und ehemalige Gutachter für Fahreignungsbegutachtung können wir Sie fundiert und individuell bei der Vorbereitung auf die MPU unterstützen. In einer Einzelintervention (Verkehrstherapie) werden wir uns mit Ihrem früheren problematischen Verhalten kritisch auseinanderzusetzen und neue Verhaltensweisen für die Zukunft entwickeln. Sie werden gut vorbereitet, mit einem sicheren Gefühl in das Gespräch mit dem Gutachter gehen können und erfolgreich Ihre Verhaltensänderungen nachweisen.

 

Seit 1990 haben 91% unserer Klienten ein positives Gutachten erhalten.

Informationen der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt):

Wie lässt sich Abstinenz nachweisen?

Wenn Sie mit mehr als 2 ‰ im Straßenverkehr aufgefallen sind, erwarten viele Fahreignungsbegutachtungsstellen präzise Alkoholabstinenznachweise, bei Wiederholungstätern grundsätzlich.

 

Drogenabstinenz und Alkoholabstinenz wird über Urinkontrollen oder mittels einer Haaranalyse geprüft. Es wird dabei auf Cannabis, Kokain, Benzodiazepine, Amphetamine, Opiate, Methadon und Alkohol (ETG-Wert) getestet.

 

Wir empfehlen schon Monate vor der MPU regelmäßig die alkoholspezifischen Leberwerte von Ihrem Hausarzt ermitteln zu lassen (GGT, GOT, GPT, CDT). Die Laborwerte können häufigen und andauernden Alkoholkonsum nachweisen.

Was tun bei einem negativen Gutachten?

Wenn Sie in der MPU den Gutachter nicht überzeugen, wird das Gutachten entsprechend negativ ausfallen. Sie können die MPU zu einem späteren Zeitpunkt wiederholen, vorher sollten Sie einen Verkehrspsychologen aufsuchen.

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